KuKuK-Projekt der Stiftung Kinderförderung Playmobil

2. Einheit Theater

Zuerst ging die Theaterpädagogin in einem Gesprächskreis auf ein aktuelles Thema der Kinder ein: Schürfwunden, blutige Fußnägel und andere Verletzungen sowie die Verpflegung. Jedes Kind trug etwas bei.

Nun wurde der eingegrabene Theaterring wieder ausgegraben und die Theatereinheit konnte starten. Mit einem „High-5“ auf jede rechte Hand der Kinder begrüßte Kerstin die Kinder nacheinander. Nun benannte jedes Kind reihum seinen rechten Nachbar, und das Ganze noch mit links. Nun folgte das Begrüßungsritual

„HE – HU – HA die Kinder sind jetzt da!“ (Bei „HA“ zeigte jedes Kind mit beiden Zeigefingern auf den rechts sitzenden Partner, bei „HE“ auf den links sitzenden Partner, bei „HI“ nach oben und beim Namen auf das entsprechende Kind).

So wurde jedes Kind reihum begrüßt. Bei „Guten, Morgen – Guten, Morgen – das Theater ist jetzt da!“ durften sich die Kinder aussuchen wie alle gemeinsam den Spruch sagen sollen: flüstern, schreien, mit hoher Stimme, ganz schnell, ganz leise…

Nun forderten die Kinder ein eine lange Eisenbahn zu machen und so geschah es. Eingestiegen und losgefahren. Nach einer Runde Autofahren (Auf das Signalwort „die Ampel ist rot“ stehenbleiben, auf das Signalwort „grün“ blieben alle Kinder sofort stehen).

Nun begaben sich die Kinder auf eine kleine Weltreise und die Kinder bewegten sich je nach Untergrund: zuerst liefen die Kinder auf dem Kirchenplatz, dann ging es durch einen Fluss, über eine Blumenwiese, durch eine Wüste und wieder zurück in die Flohkiste.

Jedes Kind würfelte nun den Bewegungswürfels und die Kinder bewegten sich wie abgebildet:

Schleiche wie eine Katze, stolziere wie ein Storch, galoppiere wie ein Pferd, springe wie ein Frosch, watschel wie eine Ente, wandere wie eine Krabbe, krabbele wie eine Spinne.

Im Stuhlkreis holte Kerstin einen Schneebesen hervor und sofort stimmten die Kinder „Backe, backe Kuchen“ an.

Nun reichten die Kinder den Schneebesen herum, sagte „das ist kein Schneebesen, sondern ein……“ und zeigten pantomimisch mit dem Schneebesen eine Tätigkeit die nicht typisch für einen Schneebesen ist und die anderen Kinder mussten erraten welchen Gegenstand der Schneebesen nun ist. Dieser verwandelte sich in eine Uhr, in ein Mikrophon, in eine Zahnbürste, in eine Sammeltüte, in ein Motorrad, in einen Maiskolben, in eine Schneeschaufel, in eine Gitarre.

Zum Abschluss holten die Kinder gemeinsam den hoch schwebenden, goldenen Theaterring von oben herunter, vergruben ihn und stampfen mit den Füßen die Erde fest.

Mit dem Spruch „Lirum-larum- Lirum-larum- Lirum-larum-lei das Theater ist vorbei“ endete diese zweite Einheit